Rahmenbau – Die Ehrenrunde

Ich musste feststellen, dass ich den Rahmen etwas zu minimalistisch ausgelegt habe. Die Projektvorlage beruht auf der sogenannten Spantenbauweise. Ich möchte meine Anlage aber mittels der offenen Rahmenbauweise realisieren und die Geländeform nachträglich einfügen. Dies bedingt, dass ich die Gleistrassen aus Sperrholz am Rahmen befestigen muss. Da ich bisher nur Querstreben habe fehlen mir die nötigen Punkte zur Fixierung der Gleistrassen in der Länge. Ich habe mich daher entschieden 2 zusätzliche Längsstreben zu montieren. Die Montage gestaltete sich etwas schwieriger als gedacht, da die bestehenden Streben ja schon verschraubt und verleimt waren. Nicht ganz ohne Kollateralschäden, welche zum Glück wieder geflickt werden konnten, kann das Ergebnis doch als akzeptabel beurteilt werden 😉

Noch ein Nachtrag zur Ehrenrunde: Der rahmen wurde zu guter Letzt noch mit 3 längsseitig montierten Dachlatten ergänzt. Somit sind die beiden verschraubten Rahmenkästen definitiv stabilisiert. Zusätzlich ergeben sich noch zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten für den Landschaftsbau und die Elektronik.

Gleistrassenbau – Teil 1: Hilfsmittel

Als nächste Arbeit steht der Gleistrassenbau auf dem Programm. Ich verwende dafür 10 mm dickes Pappelsperrholz. Um mir das Aufzeichnen des Gleisplans auf das Sperrholz etwas zu vereinfachen, habe ich einen kleinen 2-achsigen Niederbordwagen zu einem Trassenmarkierwagen umgebaut. Dieser zeichnet die Trassenbreite, in meinem Fall 10 cm für eine eingleisige Strecke, automatisch ein.

Steuerung der Anlage – Software

Das Zünglein an der Waage für die Steuerung der Anlage ist natürlich die Software. Ich habe mich eingehend mit der Windigipet Demoversion beschäftigt. Mit der Demoversion können maximal 4 Lokomotiven und 12 Magnetartikel betrieben werden, ansonsten kann der volle Funktionsumfang genutzt werden. Aufgrund der Limitierung bei den Magnetartikel kann ich leider die Demoversion nicht für meine Anlage einsetzen und müsste entweder die Vollversion für 429.- oder die Smallversion für 129.- kaufen. Bei dieser bin ich mir allerdings nicht sicher, ob sie meinen Anforderungen genügt, zumal ein Update auf die Vollversion nicht möglich ist. Also hab ich mich nach Alternativen umgeschaut und bin auf das Programm iTrain gestossen. Für dieses konnte ich eine 2 monatige Testlizenz lösen und bin nun daran das Programm eingehend zu testen. Ein allfälliger Kauf der Standardversion würde 209 Euro kosten und Upgrades auf höhere Versionen mit z.b. Decoderprogrammierung, Zugsübersichten auf 2. Bildschirm etc. sind jederzeit möglich. Das Programm gefällt mir bis dato recht gut. Das zeichnen des Gleisbild geht mir einfacher von der Hand als mit Windigipet, auch das Konzept mit den Rückmeldern und Blöcken gefällt mir besser. Bei Windigipet ist dafür die Routen- und Fahrstrassenprogrammierung etwas intuitiver. Es ist wie immer im Leben, man kann nicht alles haben und ein bisschen Zeit bleibt ja noch für die definitive Entscheidung 😉

Gleisbild der Anlage auf Windigipet und iTrain:

Rahmenbau – Rahmenfüsse

Heute war Finaltag im Rahmenbau und zwar stand die Montage der Rahmenfüsse auf dem Programm: Aus 2 Stück 2.5 m Leimholzbinder 60×80 mm wurden 4 Rahmenfüsse von je 1 m gesägt. Die über 10 jährige Einhell-Tischkreissäge hat zwar schon einige Rostspuren, verursacht durch die Lagerung in der Garage und längere Standzeit, verrichtete ihren Dienst aber noch tadellos. Im Modelleisenbahnbau üblich sind Rahmenhöhen von +/- 80 cm. Ich habe mich absichtlich für 1 m entschieden, da ich 1. so noch ohne grössere Verrenkungen unter die Anlage komme und 2. meinen 1m hohen Metallschrank vor die Anlage stellen kann. Dieser dient der Aufbewahrung und auf der Oberseite soll der Laptop für die Anlagensteuerung Platz finden.

Rahmenbau

Spannend am Bau einer Modelleisenbahnanlage ist der Mix von Arbeiten aus verschiedenen Bereichen. Gestern beschäftigte ich mich mit der Digitalisierung der Anlage und heute stand etwas handwerkliches auf dem Programm: Mit 10 Stück zugeschnittenen Pappel-Tischlerplatten (Masse: 125 x 10 cm, Stärke: 19 mm) wurde der Rahmen gemacht. Dieser setzt sich aus 2 gleichen Teilen zusammen, welche mit 3 Stück m5 x 50mm Schrauben und Flügelmuttern mit Unterlagscheiben verbunden wurden. Die Rahmengrösse beträgt 250 x 128.8 cm. Als nächster Schritt steht die Montage der Tischbeine auf dem Programm….

Steuerung der Anlage – Setup Digitalsystem

Wie schon geschrieben soll die Anlage komplett über den PC gesteuert werden können. Nun habe ich einen Weg gesucht wie ich das einigermassen kostengünstig realisieren kann. Als Ausgangslage steht mir eine Mobile Station 2 mit Gleisbox zur Verfügung. Um eine Steuerung über den PC zu realisieren reicht das aber bei weitem nicht, da es seitens Märklin nicht vorgesehen ist die Mobile Station bzw. die Gleisbox an einem Interface mit dem PC zu verbinden. Dazu muss man eine Central Station verwenden. Diese Anschaffung möchte ich mir aber ersparen und ich sah mich nach Alternativen um:

Abhilfe schafft das sogenannte CAN Digital Bahn Projekt. Dieses bietet Module an, welche eine Mobile Station/Gleisbox mit dem PC verbinden. Also los; ein Starterpaket und ein Rückmeldemodul erstanden, einen alten Laptop mit Windows 7 hervorgekramt, die Demoversion der Software Windigipet aufgespielt und eine kleine Teststrecke eingerichtet.

Die kleine Teststrecke wurde mit 8! Rückmeldekontaktstrecken ausgerüstet. Die 2 Weichen werden über einen Märklin m83-Decoder angesteuert. Die Lokomotiven wurden über die mfx-Schnittstelle in Windigipet erstellt. Der Test verlief absolut zufriedenstellend, so dass ich mit Freuden feststellen kann mein Setup gefunden zu haben. Nun brauche ich „nur“ noch 2 zusätzliche Rückmeldemodule. Die Steuerung der Weichen übernehmen die oben genannten m83-Decoder. Diese sind bereits vorhanden. Auch da spielen die Finanzen wieder eine Rolle. Die Ausrüstung der Weichen mit jeweils einzelnen Decoder ist mir zu kostspielig.

Hier einige Impressionen der Teststrecke:

Steuerung der Anlage – Kontaktstrecken

Damit die Anlage mit dem PC gesteuert und automatisiert werden kann braucht es entsprechende Kontaktstrecken auf der Anlage. Diese melden den zustand besetzt oder frei über ein Rückmeldemodul an den PC. In meinem Fall habe ich mich für jeweils 3 Kontaktstrecken pro Gleisstrasse entschieden. Diese habe ich entsprechend in den Gleisplänen eingezeichnet. Blau steht jeweils für einen Anfahr- und Fahrabschnitt, gelb für den Bremsabschnitt und rot für den Haltebereich.

Willkommen zu meiner Modelleisenbahnseite

Es war schon immer ein Wunsch von mir eine Modelleisenbahnanlage von Grund auf zu bauen. Nun möchte ich dieses Projekt anhand einer Vorlage aus dem Märklin Magazin realisieren. Die Anlage im Massstab 1:87 mit Märklin C-Gleis soll zum Schluss über den PC gesteuert werden können. Mit den Massen 250 x 125 cm handelt es sich um eine kleine Anlage. Ich denke dies ist optimal für den Einstieg und schlussendlich auch noch finanzierbar, denn das Hobby Modelleisenbahn ist vieles nur nicht ganz günstig ;-).

Hier seht ihr die Gleispläne mit den sichtbaren und verdeckten Gleistrassen, sowie die 3D Ansicht. Diese dient mir als Inspiration. Bei der Landschaft halte ich mich nur grob an die Vorlage und diese wird somit am Schluss nicht wie auf den Bildern aussehen.