Ressourcenmangel Landschaftsbau: Zeitüberbrückung ;-)

Damit es mit dem Landschaftsbau losgehen kann benötigen wir zuerst das Holz für die Seitenwände. Dieses wurde diese Woche bestellt, mit einer Lieferzeit von ca. 2 Wochen…

Die „freie“ Zeit habe ich dazu genutzt die Steuerung des Automatikbetriebs zu optimieren. Im Beitrag vom 24. Oktober (https://spaceinvader.ch/2021/10/24/steuerung-der-anlage-software/) hatte ich ja geschrieben, dass ich mich noch nicht für eine Software entschieden hatte. Die Entscheidung ist nun zugunsten des Programms iTrain gefallen. Dieses ermöglicht nämlich eine grundlegende Automatiksteuerung ohne „mühsame“ Routenplanung. Aktuell sind 4 Züge auf der Anlage, wobei aufgrund des Layouts maximal 3 Züge gleichzeitig fahren können. Die Geschwindigkeit der einzelnen Loks wurde kalibriert und diverse Stopprückmeldungspunkte in den Blöcken optimiert.

Bezüglich Landschaftsbau habe ich mir noch Literatur besorgt und ich konnte bereits einige nützliche Tipps „aufschnappen“.

Zu guter Letzt benötigen wir natürlich auch noch diverse Gebäude. Diese sind in der Regel Bausätze. Ausgerüstet mit Leim, Feile und Schere habe ich mich gestern an einen kleinen Bausatz gemacht. Es ist dies die Bahnmeisterei vom Hersteller Auhagen. Dieses Gebäude soll dann auf der Anlage ein Teil des Bahnhof Sissach darstellen.

Zum Schluss des Beitrags noch einige Bilder vom aktuellen Stand der Anlage, bestückt mit Rollmaterial.

MEILENSTEIN: Test Automatikbetrieb

Der erste Teil des Anlagenbaus kam gestern mit dem Test des Automatikbetriebs zum Abschluss. Die Spannung war gross und noch viel grösser das Erfolgserlebnis, wenn sich 3 Züge im Automatikbetrieb, wie von Geisterhand, auf der Anlage bewegen 🙂 Somit konnte ein erster Meilenstein erreicht werden und nun mutiert das bis dato 3-monatige „Egoprojekt“ zu einer Familienangelegenheit. Diese wird mich beim nun folgenden Landschaftsbau tatkräftig unterstützen. Für mich ist der Landschaftsbau komplettes Neuland und ich bin sehr gespannt wie wir uns da „durchschlagen“ werden….

Kabelsalat – Teil 6: FINALE – Die Weichen sind gestellt..

Diese Woche verbrachte ich meine Freizeit vornehmlich auf den Knien unter der Anlage 😉 Mit dem Resultat, dass am Freitag die Anschlussarbeiten abgeschlossen werden konnten. Es sind nun alle Weichen, Signale und Entkuppler an die Decoder angeschlossen. Der finale Funktionstest verlief erfolgreicher als gedacht. Von den 19 Artikel musste ich nur bei 2 Weichen und 1 Entkuppler noch ein bisschen nachhelfen. Zwecks Übersichtlichkeit wurde der Test mit Hilfe eines Beamers gemacht. Ja ich weiss, ein bisschen grössenwahnsinnig, aber trotz Leintuch als Leinwand sah es schon recht cool aus. Kam mir vor wie in einem Stellwerk 😉

Zwischenfazit – 90 Tage

Heute vor 3 Monaten habe ich mit den Arbeiten an der Anlage begonnen. Mit einem Zeitaufwand von durchschnittlich ca. 4 Stunden pro Woche ist doch ein Resultat sichtbar geworden 😉 Für einen ersten „Wurf“ bin ich gar nicht unzufrieden, obwohl im Rückblick natürlich auch (Anfänger-)Fehler gemacht wurden und man gewisse Arbeitsabläufe sicher einfacher und effizienter hätte planen können.

Kabelsalat – Teil 5: Weichen-, Signal-, und Entkuppleranschlüsse

Heute wurden in einem ersten Schritt alle oben genannten Anschlüsse auf 3 oder 2 polige Lüsterklemmen gemacht, welche dann unterhalb der Anlage verschraubt wurden. Die Kabel wurden so gut wie möglich zusammen gerollt und mittels Tacker fixiert. Von den Lüsterklemmen aus folgen die entsprechenden Anschlüsse an die Decoder mit einem 3 oder 2-adrigen Flachbandkabel. Heute hat noch es für die komplette Verkabelung der 4 Weichen des Schattenbahnhof gereicht. Somit bleiben noch 10 Weichen, 4 Signale, und 3 Entkuppler welche noch angeschlossen werden müssen……

Schön zu sehen ist aber, dass sich der Kabelsalat fast gänzlich in Luft oder besser gesagt an der Unterseite der Sperrholzplatten aufgelöst hat 😉

Kabelsalat – Teil 4: Signale und Kabelkanal

Die 4 Blocksignale, 2 Stück im Bahnhof und 2 Stück bei der Brückenstrecke wurden montiert.

Auch montiert wurde der lange Kabelkanal an der hinteren Längsseite, in welchem die Weichen-, Signal-, und Entkuppleranschlüsse zu den Decoder geführt werden.

Kabelsalat – Teil 2: Kampf im Kabeldschungel

Der Anschluss der Weichen wird aufwändig und mühsam werden und sicher nicht von Vorteil ist, wenn man sich durch den bereits bestehenden Dschungel aus Kabel kämpfen müsste. Daher wurden heute die bestehenden und angeschlossenen Kabel in geordnete Bahnen gebracht. Dort wo viele Kabel anfallen, wie bei den Rückmeldedecoder und den Bahnstrom- und Masseverteilungen, habe ich entsprechend zugeschnittene Kabelkanäle montiert. Ansonsten habe ich die Kabel mit Drahtklammern, also mit dem altbewährten Handtacker, fixiert. Nun sieht es doch schon einigermassen „aufgeräumt“ aus. Für die Weichen, welche jeweils 3 Anschlüsse besitzen, habe ich noch ein spezielles 3 adriges Kabel bestellt. Somit muss dann pro Weiche nämlich „nur“ jeweils 1 Kabel zum Decoder gezogen werden.

Gleistrassenbau – Teil 13: Stabilisierung diverser Trassen

Bevor es mit dem Kabelsalat weiter geht, stand heute zuerst noch die Stabilisierung diverser Gleisstrassen auf dem Programm. Diese waren bisher provisorisch unterlegt und wurden heute nun fix verbunden.

Kabelsalat – Teil 1: Und sie fährt…

Zuerst möchte ich euch Allen ein gutes neues Jahr wünschen. Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich intensiv genutzt und mich mit der Verkabelung beschäftigt. Zuerst wurde die gesamte Stromversorgung der Anlage erstellt. Diese benötigt jeweils 2 Anschlüsse und zwar den sogenannten Bahnstrom und die Masse. Damit der Strom gleichmässig auf der Anlage verteilt wird habe ich mehrere Anschlüsse auf die ganze Anlage verteilt. Über die Masseleitung wurden auch die 3 Rückmeldedecoder angeschlossen und über Masse und Bahnstrom die 3 Weichendecoder und der Decoder für die Signale.

Die Anlage ist somit stromtechnisch erstellt und was nun folgte war eine erste wirkliche Prüfung und zwar der Test der 18 verbauten Rückmelder und grundlegend natürlich, ob da überhaupt was fährt. Also Laptop angeschlossen, iTrain Software mit dem vorbereiteten Projekt gestartet und die Verbindung zur Anlage gemacht. Soweit alles bestens, kein Rauch, kein Kurzschluss die Decoder laufen, super 😉 Die Testlok, eine Re 4/4 IV auf die Gleise gestellt und sachte an der Mobile Station die Geschwindigkeit aufgedreht und wow, sie fährt tatsächlich 🙂 Somit scheint ja alles in Butter zu sein in vocksters Modelleisenbahnwelt….mitnichten. Ein Blick auf die Rückmeldungsdecoder zeigte nichts erfreuliches. Etliche Gleisabschnitte werden als besetzt angezeigt, obwohl dort gähnende Leere herrscht. Auch du Sch….. denke ich mir, genau das Szenario wollte ich eigentlich vermeiden. Jä nu, es führt kein Weg dran vorbei, nun heisst Gleisschrauben raus und die Abschnitte Stück für Stück überprüfen. Bereits beim ersten überprüften Abschnitt zeigte sich, wo der Fehler lag: Das Rückmeldekabel und/oder die Masseisolierung waren auf der falschen Schienenseite verbaut. Eigentlich hätte ich es wissen müssen, hab ich doch alles auf der Testanlage ausprobiert… 😉 Zur Strafe gab es nun halt eine mehrstündige „Ehrenrunde“.

Nun heisst es aber „Ende gut, alles gut“: Alle Rückmeldungen werden korrekt ausgelöst und entsprechend im Gleisbild der Software angezeigt 🙂

Der nächste Schritt wird eine Sisyphusarbeit und zwar die Verkabelung der Weichen, Entkupplungsgleise und Signale, mit jeweils 2-3 Kabelanschlüssen, welche zu den Decoder geführt werden müssen…..